Westwood: „Merkel ist für mich kriminell“

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Vivienne Westwood

Bild: (c) APA/EPA/ANDY RAIN (ANDY RAIN) 

Vivienne Westwood will nicht mehr über Mode reden, Politik ist ihr wichtiger. Die Designerin über Klimawandel, Flüchtlinge und „kriminelle“ Politik.

04.09.2015 | 18:38 |   (Die Presse)

Die Presse: Sie sprachen in Alpbach über „Ungleichheit als Lebenselixier“: Inwiefern ist Ungleichheit ein Antrieb für Sie?

Vivienne Westwood: Ich sehe Ungleichheit nicht als Stimulus. Ungleichheit ist eine tödliche Krankheit. Unser Wirtschaftssystem zielt darauf ab, Armut zu schaffen. Es schafft den Klimawandel, und das ist keine Krise, die vorüberzieht. Wir haben diese Zerstörung, sie schafft nicht nur Armut, sondern bringt den Tod. Als Aktivistin versuche ich, das verständlich zu machen: zum Beispiel mit einer Karte mit einer Linie um die Welt, auf der Höhe von Paris. Die Zone darüber bleibt bewohnbar, alles darunter wird unbewohnbar, wenn die Temperatur steigt.

Gab es für Sie einen Schlüsselmoment, um von der Designerin zur Aktivistin zu werden?

Ich…

Ursprünglichen Post anzeigen 593 weitere Wörter

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