Tianjin Explosion – Terroranschlag und Attentat auf Chinas Staatschef Xi Jinping?

Tianjin Explosion – Terroranschlag und Attentat auf Chinas Staatschef Xi Jinping?

Epoch Times, Samstag, 15. August 2015 17:06
Ein Attentat auf Regierungschef Xi Jinping ist gescheitert. Das sagen chinesische Medien zum Mega-Inferno von Tianjin. Die Explosion war ein Plan B, mit dem Xis Gegner versuchten, die Beweise zu vernichten: Eigentlich wollten sie ihn und sein Team auf einer Bahnfahrt in die Luft sprengen …
Nicht nur 700 Tonnen Natriumcyanid sind bei der Explosion am 13. August verschwunden. Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie am Ende des Artikels.

Nicht nur 700 Tonnen Natriumcyanid sind bei der Explosion am 13. August verschwunden. Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie am Ende des Artikels.

Foto: Weibo

++ UPDATE! 

Chinas Präsident soll den Drahtzieher des Anschlags, seinen Amtsvorgängers Jiang, bereits „festgesetzt“ haben!

Siehe: „Weil er Chinas künftige Wallstreet wegbombte wurde Ex-Staatschef „festgesetzt“ ++

„Die Tianjin Explosion ist eine künstlich erzeugte Katastrophe durch die Gegner der Regierung. Ziel war, die jetzige KP-Führung einzuschüchtern, zu bedrohen und Schwierigkeiten zu erzeugen. Damit wollen sie Xi Jinping zwingen, die Anti-Korruptionskampagne aufzugeben und diese Katastrophe als Grund benutzen, um Xi des Amtes zu entheben.“

Diese kurze Zusammenfassung des Geschehens in China veröffentlichte am 13. August der Autor Liu Gang von der Jasmine-Webseite Jasmine unter dem Titel: „Die Tianjin Explosion war ein Terrorakt gegen Xi Jinping“.

So wild sich diese These auch für die westliche Welt anhören mag, sehr vieles spricht für ihre Richtigkeit. Wir gehen hier den Hintergründen nach und werten verschiedene chinesische Medien aus, die es geschafft haben, durch die Große Firewall durchzukommen.

Attentat auf Xi Jinping

Die chinesische Webseite BowenPress berichtet, dass in dem Lager, das die Explosion zerfetzte, auch militärisches Material, Sprengstoffe und Waffen lagerten.

Damit sollte ein Anschlag auf Xi Jinping verübt werden – denn derzeit laufen die Treffen von Beidaihe, geheime Regierungs-Sitzungen, die den Bilderberger-Treffen entsprechen. (Über Beidaihe hatte es zwar Absage-Gerüchte gegeben, aber die dürften wohl Nebelkerzen gewesen sein: Die Treffen fanden woanderss statt). Mehrere chinesische Zeitungen berichteten, dass einige wichtige Sitzungen des Beidaihe-Treffens im Bezirk Binhai von Tianjin stattfinden sollten. BowenPress zitierte Aussagen von Insidern: „Ursprünglich  war von den Verschwörern geplant, das Ende des Bedaihe-Treffens abzuwarten und die Funktionäre auf dem Rückweg mitsamt der Jinji-Eisenbahnlinie (die von Tianjin nach Hebei führt) in die Luft zu sprengen. Niemand weiß, aus welchem Grund die Funktionäre kurzfristig ihre Reiseroute änderten. Es scheint, dass der Plan verraten wurde. Deshalb blieb ihnen nichts anderes übrig, als die Beweismittel soweit wie möglich zu vernichten.“

Insidern zufolge wurde die erste Explosion von einem LKW verursacht, der zur Brandbeschleunigung gesprengt wurde. Diese Explosion löste die weiteren Chemie-Explosionen aus, welche umso verheerender wurden, weil die Feuerwehr versucht hatte, mit Wasser zu löschen. Das Ministerium für Öffentliche Sicherheit schickte bereits Ermittler zum Explosionsort, um den  Terroranschlag zu untersuchen.

Regierung gibt Lagerung von hochtoxischem Natriumcyanid zu

In der heutigen Pressekonferenz gab die chinesische Regierung zu, dass in dem Lagerhaus hochgiftiges Natriumcyanid gelagert war. [Anm. Red.: Natirumcyanid entspricht dem Giftigkeitsgrad von Kaliumcyanid/Zyankali]

Es gibt keine offiziellen Angaben dazu, wie viele Tonnen es waren – die chinesische Presse spricht jedoch von 700 Tonnen.

Chemiker und Toxikologen warnen vor einer großflächigen Verseuchung des Ökosystems, die Messwerte im Abwasser sind achtmal so hoch wie der Normalwert. In der Luft sind die Werte ebenfalls erhöht, genaue Zahlen wurden bisher nicht veröffentlicht.

Natriumcyanid ist eine giftige Chemikalie, die selbst nicht brennbar ist. Der Kontakt mit Feuchtigkeit oder Säuren kann allerdings ein giftiges und brennbares Gas freisetzen, das Cyanwasserstoff heißt. Dieses Gas kann explodieren, was geschah, als die desinformierte Feuerwehr versuchte, den Brand mit Wasser zu löschen. Die Explosionsgrenze liegt zwischen 5.6% bis 40%. Da es in der Region zu regnen begonnen hat, werden auch noch in nächster Zeit weiteren Explosionen erwartet.

Die Feuerwehrabteilung des Ministeriums für Öffentliche Sicherheit hat zugegeben, dass dies das schwerste Unglück in der Geschichte der Feuerwehr der VR China war. Die offizielle Angaben sprechen von 21 getöteten Feuerwehrmännern, die chinesische Presse berichtet von über 400 Todesopfern. (Siehe unsere Berichte: Ganze Feuerwehr-Teams verschollen – Insider berichten: „In Tianjin explodierten 700 Tonnen hochgiftiges Cyanid“ und Sonderpolizei: „Das Ding ist in der Nähe“ – Dringende Evakuierung: Neue Explosionen und Feuer in Tianjin Gefahrgut-Lagern)

Fand das Beidaihe-Treffen eigentlich in Tianjin Binhai statt?

In China finden zur Zeit viele Treffen auf höchsten Ebenen statt, die den hiesigen Bilderbergertreffen entsprechen. Sie finden normalerweise in Beidaihe statt. Doch dieses Jahr war dies nicht so – ein Teil sollte laut Medienberichten in dem neuen Bezirk von Tianjin Binhai stattfinden.

Also genau dort, wo die Explosionen stattfanden!

Diese Sitzungen sind hochgeheim. Ruihua Logistic, die Firma, wo die Explosionen stattfanden, befindet sich genau in diesem neuen Bezirk. Nicht nur in den sozialen Medien kursieren nun Gerüchte, dass diese gesamte Aktion gegen Xi Jinping und seine Regierung gerichtet war.

Am 14. August berichtet Voice of America im „Focus Dialog“ mit dem Soziologen und China-Experten Cheng Xiaonong von Princeton:

1. Die riesigen Lagerhäuser mit Gefahrgütern wurden nur einige hundert Meter von bestehenden Wohngebieten, Autobahnen und Bahn gebaut. An sich ist dieser Bau illegal. Wer hat ein solches Projekt überhaupt genehmigt?

2. Die Feuerwehr vor Ort, in deren Zuständigkeitsbereich die Gefahrgutlager fielen, verfügte nicht über die nötigen Fachkenntnisse zum Löschen solcher Explosionen. Sie hatte zuerst versucht, den Brand mit Wasser zu löschen, was dann die verheerende Mega-Explosion auslöste.

Natriumcyanid muss, wie viele Chemikalien, mit Schaum gelöscht werden, doch diese Information bekamen die Feuerwehrleute nicht.

3. Die Reaktion des Geschäftsführers der Ruihai Logistic Zhi Feng war sehr merkwürdig. Es wird berichtet, dass er zur Zeit im Krankenhaus und unter Aufsicht der örtlichen Polizei sei. Am Telefon sagte er selbst, dass er krank sei.

Das Krankenhaus gibt jedoch an, dass er schwer verletzt im Koma liege und nicht sprechen könne

4. Es wird berichtet, dass der Geschäftsführer der Firma Zhi Feng der Sohn des Ex-Vize-Bürgermeisters der Stadt Tianjin ist, der für die Feuerwehr zuständig war. Es scheint, dass die Stadtregierung den Befehl hat, Zhi Feng unter Aufsicht zu halten, um zu verhindern, dass er von Medien interviewt wird.

Auch Politik-Analyst Chen Po Kong sagt: Politische Gründe sind nicht auszuschließen

Alle Signale zeigen, dass der Kampf zwischen Jiang und Xi eskaliert, sagte Chen Po Kong in der Sendung „Focus Dialog“ von Voice of America.

Es ist denkbar, dass jemand absichtlich Feuer legte, um die Explosion zu erzeugen und Chaos zu schaffen – und so von der Hauptsache abzulenken.

Die Hauptsache ist, dass die mehrtägigen Treffen von Beidaihe völlig anders als in der Vergangenheit stattfanden oder gerade stattfinden. Man nimmt an, dass diese Geheimtreffen „a la Bilderberger“ rund um den 12. August begannen, ob sie tatsächlich in Tianjin stattfanden oder stattfinden sollten, ist ungewiss.

Sonderbar: Xi Jinping besucht NICHT den Unfallort

Xi Jinping ist sehr vorsichtig, er weiß, dass die alten Kader der Regierung von Jiang Zemin ihn umbringen möchten. Berichte besagen, dass er die Gefahr ahnte und die Treffen vorher anderswohin verlegte. Auch zum Unfallort in Tianjin kam er nicht selbst, sondern schickte einen Vertreter, obwohl Peking nur knapp 170 km entfert ist.

Am 13. August berichtete Peoples Daily, dass die Vize-Premierministerin Liu Yandong von Staatschef Xi Jinping und Premierminister Li Keqiang beauftragt wurde, zum Explosions-Ort zu fahren und die Opfer zu besuchen.

Die Katastrophe der Explosion in Tianjin ist komplex: Es gibt viele Todesopfer, eine sehr schwerwiegende Verseuchung von Luft, Wasser und Boden und dunkle Machenschaften der alten politischen Mafia.

Bisher hat jedes Mal bei einer solchen Katastrophe die Partei versucht, mit allen Mittel die Wahrheit zu vertuschen.

Die Frage ist: Wird Xi Jingping dieses Mal die jetzige Regierung der Stadt Tianjing zur Verantwortung ziehen und eigene Vertrauenspersonen einsetzen? Für Xi ist diese Katastrophe sowohl eine Krise als auch eine Chance. (mz/ks)

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