Utopie „Vollbeschäftigung“

Die Killerbiene sagt...

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Erhard

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In den 50er und 60er Jahren gab es in Deutschland nahezu Vollbeschäftigung, was man als das „Wirtschaftswunder“ bezeichnete.

Gerade für die Deutschen, die sich wie kein zweites Volk über ihre Arbeit definieren, wurden diese Zustände als paradiesisch empfunden.

Wenn man sich die Prämissen anschaut, so wird sofort deutlich, daß sich die Situation damals von der heutigen gravierend unterscheidet.

1) Es gab einen Männermangel, wegen Krieg, Gefangenschaft, Deportation, gezieltem Massenmord der Alliierten (Rheinwiesenlager)

2) Frauen mit Kindern wurden nicht dazu gezwungen, zu arbeiten, gingen also gar nicht in die Arbeitslosenstatistik ein

3) Es mussten gewaltige Aufräum- und Aufbauarbeiten geleistet werden, weil die Alliierten Produktionsanlagen demontieren ließen

4) Die Effizienz war verglichen mit heutigen Standards (Maschinisierung) lächerlich niedrig

5) Deutschland hatte gegenüber vielen anderen Ländern noch einen Technologievorsprung, weshalb es seine Überproduktion problemlos exportieren konnte

6) Der „Babyboom“ sorgte für eine konstant hohe oder sogar stetig steigende Nachfrage im Inland

Ursprünglichen Post anzeigen 644 weitere Wörter

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